Bei Stengers

Von Thomas Wöllhaf | Drucken
  • Das Duo an der Spitze der MLF: Geschäftsführer Michael Gerling (l.) mit dem Vorstandsvorsitzenden Friedhelm Dornseifer. Foto: Reinhard Rosendahl

  • Amazons sprechende Dose Alexa sorgt mit Chuck-Norris-Witzen für Heiterkeit im Saal. Foto: Reinhard Rosendahl

  • Schauen, was die Industrie Neues zu bieten hat: Die Rewe-Freunde Stefan Lenk (l.) und Sahin Karaaslan. Foto: Reinhard Rosendahl

  • Kabarettist Urban Priol teilte bei der Abendveranstaltung erwartungsgemäß kräftig aus. Foto: Reinhard Rosendahl

  • Store-Check-Zeit: Jürgen Sutterlüty (l.) holt sich Anregungen für seine Flächen in Vorarlberg. Foto: Reinhard Rosendahl

  • Edeka-Trio: Meike Bergmann mit ihren Kollegen von Edeka Niemerszein Volker Wiem (M.) und Frank Ebrecht. Foto: Reinhard Rosendahl

  • Alexander Stenger (l.) übergibt die Staffel an Herbert Sütterlin (M.). Foto: Reinhard Rosendahl

  • Foto: Reinhard Rosendahl

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  • Rewe-Kaufmann Lutz Richrath (l.) hat Spaß mit Bäro-Vertriebschef Christoph Ester. Foto: Reinhard Rosendahl

  • Zukunftsbild: Klaus Wiegandt, Gründer des Forums für Verantwortung, prognostiziert eine Erderwärmung von zwei Grad und fatale Folgen. Die Gegenmaßnahme sieht er in der Wiederaufforstung des Regenwaldes. Foto: Reinhard Rosendahl

  • Zwei Generationen am Steuer: Matthias und Alexander Stenger zusammen mit ihrem Vater Walter (v.l.). Foto: Reinhard Rosendahl

  • Foto: Reinhard Rosendahl

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Frisch, regional und nachhaltig. Die Gastgeber der 157. MLF-Arbeitstagung in Neu-Isenburg zeigen, wie sie ihr Motto in zehn Edeka-Märkten umsetzen.

Das Thema Nachhaltigkeit stand im Mittelpunkt der Vortragsreihe im Tagungshotel Kempinski in Neu- Isenburg. Klaus Wiegandt, früher Metro-Vostandsmitglied, gab mit seinem Vortrag den Ton vor und machte deutlich, wie wichtig nachhaltiges Wirtschaften für die Zukunft der nächsten Generationen sein wird. Vom globalen Maßstab ging es dann bis hinunter zur regionalen und lokalen Ebene.

Rainer Huber, Geschäftsführer der Edeka Südwest, betonte die Bedeutung der Regionalmarke „Unsere Heimat“ und der neuen Edeka-Marke „Hofglück“, die für artgerechte Haltung bei der Tierzucht steht. Solche Marken seien scharfe Waffen, mit denen sich der Handel von der Konkurrenz absetzen und Kunden binden könne, so Huber.
Einen Eindruck davon, wie die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit in der Praxis gespielt werden können, bekamen die Teilnehmer der MLF-Tagung bei den Besuchen in vier Stenger-Märkten in und um Aschaffenburg.

Kompetenz bei Obst und Gemüse

Vor allem bei Obst und Gemüse demonstrieren Stengers, wie gelungene Kooperation mit lokalen Anbietern aussieht. Die Verkostung von zahlreichen Kressesorten durch den Hersteller unter dem Titel „Kressevielfalt aus Albertshofen“ wurde von zahlreichen Teilnehmern der Gruppe als nachahmenswert und als ein echter Hingucker bezeichnet.
Nach dem Tagesprogramm hatten die teilnehmenden Kaufl eute Gelegenheit, sich auf der MS Pure Liner bei einer kleinen Kreuzfahrt über den Main auszutauschen.

Info

Eigenproduktion als wichtiger Umsatzträger
Der Anteil regionaler Produzenten am Sortiment von Edeka Stenger steigt von Jahr zu Jahr. Die zehn Stenger-Märkte werden, je nach Jahreszeit, von bis zu 80 lokalen Unternehmen beliefert. Nachhaltigkeit bedeutet auch kurze Wege und Frische. Damit heben sich die Stengers von den Discountern ab, die oft mals in direkter Nachbarschaft angesiedelt sind. Ein weiteres Differenzierungsmerkmal sind zahlreiche Convenience-Produkte, Wurstwaren und Käsezubereitungen, die das Team selbst produziert. Diese 200 Tonnen Eigenproduktion tragen inzwischen einen erheblichen Anteil zum Jahresumsatz bei, der nun bei mehr als 90 Millionen Euro liegt.

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