Hochwald meldet Umsatzplus bei „belasteter Geschäftsentwicklung“

Von Martina Kausch | Fotos: Hochwald | Drucken

Gestiegener Umsatz, eine höhere Exportquote und niedrigere Investitionen prägen das Geschäftsjahr 2017 der Hochwald-Gruppe. Der ausgezahlte Milchpreis entwickelte sich positiv.

Mit einem um mehr als 12 Prozent gestiegenen Umsatz hat die Hochwald-Gruppe das vergangene Jahr abgeschlossen. 2017 betrug er 1,53 Milliarden Euro. Der Export wurde von 620 Millionen Euro auf 699 Millionen Euro gesteigert, die Quote liegt nun bei 45,5 Prozent. Die Eigenkapitalquote lag für 2017 bei 31,5 Prozent gegenüber 29,5 im Jahr davor und beträgt 181,5 Millionen Euro. Den Genossenschaftsmitgliedern zahlte das Unternehmen einen höheren Milchpreis aus; 33,9 Cent/ Kilogramm gegenüber 26,1 für 2016.

2017 investierte das Milchverarbeitungsunternehmen wesentlich in die Standorte Hungen, Kaiserslautern, Thalfang und Bolsward. In Kaiserslautern und in Erftstadt baute Hochwald die Verarbeitung von GVO-freier Milch aus. Im Frühjahr 2019 soll der Bau des neuen Werks für haltbare Milchprodukte im nordrhein-westfälischen Mechernich begonnen werden.

Die Geschäftsentwicklung 2017 bezeichnet das Unternehmen insgesamt als „belastet“. Strategische Themen wie die Grundstücksfindung für ein neues Werk, die Entwicklung des Festpreismodells und das Thema Nachhaltigkeit standen im Fokus, heißt es.

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