Deutscher Teeverband: Pro-Kopf-Verbrauch stabil

Von Mirko Jeschke | Fotos: Deutscher Teeverband | Drucken

Laut dem Deutschen Teeverband ist das deutsche Importvolumen von Tee im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent zurückgegangen. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag mit 27,5 Liter in etwa auf Vorjahresniveau, wobei Schwarzer Tee weiterhin die beliebteste Sorte ist.

2017 präsentierte sich für Deutschlands Teebranche als ein weiteres, wirtschaftlich erfolgreiches Jahr. Wie der Deutsche Teeverband mitteilte, belief sich das deutsche Importvolumen von Tee aus 63 Ländern weltweit auf 53.544 Tonnen, nachdem es 2016 bei 57.518 Tonnen gelegen hatte. Der Teekonsum der Bundesbürger liegt weiterhin auf dem Rekordniveau der Vorjahre. Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche 27,5 Liter Schwarz- und Grüntee pro Jahr und damit fast genauso viel wie 2016 (28 Liter).

„Tee ist gefragter denn je: Aktuell besonders in Form von Getränken mit Tee, die gerade der jungen Szene auf der Suche nach dem heißesten Trend Erfrischung bieten“, beschreibt Maximilian Wittig, Geschäftsführer des Teeverbands, die Entwicklung. „Getränke mit Tee präsentieren sich als ready-to-drink Tea aus der Flasche und passen perfekt zum urbanen Lebensstil junger Menschen: für zuhause oder unterwegs, beim Sport oder beim Entspannen.“

Schwarzer Tee ist unverändert der Liebling deutscher Teetrinker und konnte zum Vorjahr leicht zulegen. Das Verhältnis der Marktanteile von Schwarz- zu Grüntee betrug 73:27, während es sich 2016 noch auf 72:28 belaufen hatte. Unverändert sind die Vorlieben der Konsumenten beim Einkauf, wenn es um die Entscheidung loser Tee oder Teebeutel geht: Der Teebeutel behält seinen Anteil von 40 Prozent am Markt, loser Tee bleibt mit einem Anteil von 60 Prozent aber weiterhin die gefragtere Variante. Einen deutlich positiven Trend gibt es beim Bio-Tee: Teetrinker in Deutschland genießen immer mehr Tee aus kontrolliert biologischem Anbau. Der Anteil von Bio-Tee am Gesamtverbrauch stieg erneut um knapp zwei Prozentpunkte auf 9,4 Prozent.

Das Tee-Exportvolumen in über 100 Länder lag im vergangenen Jahr bei 25.021 Tonnen, im Vergleich zu 25.413 Tonnen in 2016.

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