Kreisverkehr statt Einbahnstraße

Von T. Wöllhaf | Drucken
  • REWE Hamburg Altona, Kreisverkehr statt Einbahnstraße, Kiez, Store-Check, Rundschau, Medialog

    Foto: Jörg Brockstedt

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Das Rewe Center in Altona besticht durch eine raffinierte Kundenführung – hier geht es kreisförmig zu. Breite Gänge, kaum „Gegenverkehr“ und eine gut aufeinander abgestimmte Warenpräsentation machen dieses Konzept aus.

Am Freitag und Samstag wird es manchmal eng im Rewe Hamburg-Altona, trotz der großzügig geplanten Gänge, in denen drei oder vier Einkaufswagen parallel fahren können. „Wir machen 60 Prozent des Umsatzes am Wochenende“, sagt Tobias Warnke, der stellvertretende Filialleiter. Einige der Bestseller sind dann Chips, Bier und Spirituosen. Denn neben der Stammkundschaft schlagen auch überwiegend junge Leute aus Skandinavien auf, die sich hinter dem Supermarkt in einem Budgethotel eingenistet haben. Sie nehmen die zahlreichen Verkostungen auf der Fläche mit und starten von hier aus, mit Proviant eingedeckt, ihre Streifzüge über den Kiez.

Am Montagmorgen sind die Kollegen von Tobias Warnke dann damit beschäftigt, die Lücken in den Regalen wieder aufzufüllen. Warnke ist froh, dass sein Rewe im Zuge des Umbaus 2015 auch elektronische Etiketten bekam. „Montag war für uns früher immer der Horrortag mit Schilderstecken“, sagt Warnke. Überhaupt wurde nach dem Umbau alles besser. „Früher lag der Durchschnittsbon bei 17 Euro, jetzt sind es im Schnitt 25 Euro. Im Jahresendgeschäft liegt er sogar bei 30 Euro.“

Duftmarketing mit Kaffee

Schon beim Betreten des Marktes wird der Kunde vom Geruch frisch gerösteten Kaffees empfangen. Der kommt jedoch nicht aus dem Gastrobereich, sondern aus der Kaffeerösterei. Ein Blickfang und ein Umsatzbringer. Barista und Profiröster Gencer Demirbas bietet auch gerne ein Tässchen an: „Bei uns gibt es keine Rußbomben in der Tasse“, sagt er stolz. In den Büros in der Umgebung des Marktes hat es sich herumgesprochen, dass Demirbas beste Qualität anbietet.

„Wir verkaufen jede Woche allein an die Büros zwischen 20 und 30 Kilogramm.“ Natürlich röstet er nur bis zum ersten Crack. „Der zweite Crack ist ein Indiz für Industriekaffee“, sagt Demirbas. Insgesamt setzt er jede Woche 400 Kilogramm frisch gerösteten Kaffees um. Erfreulich zu beobachten, dass die Kunden auch angesichts von Preisen nördlich der 20 Euro pro Kilogramm für Kaffee aus Äthiopien, Indien oder Indonesien schmerzfrei sind. Zusätzlich zum Eigenbedarf röstet Rewe Altona den Kaffee für zwölf weitere Filialen.

Obst und Gemüse als Aushängeschild

Der Hauptbereich des Marktes beginnt mit der Backwarenabteilung, gefolgt von dem überwiegend im Haus hergestellten Convenience-Sortiment, dem eine Salatbar vorgelagert ist. Die sehr sorgfältig gepflegte Obst- und Gemüseabteilung ist zweifellos ein Highlight des Marktes. Produkte aus regionalem Anbau und Bio-Produkte werden auf aufmerksamkeitsstarken freistehenden Präsentationsflächen angeboten. Die Auswahl ist groß und lässt nichts zu wünschen übrig, die Produkte sind frisch und wirksam inszeniert. Diese Abteilung hat sich übrigens auch für den Deutschen Frucht Preis der RUNDSCHAU beworben (die Gewinner werden am 3. Mai bekannt gegeben).

Eigenproduktion sichert die Qualität

Tobias Warnke betont im Gespräch den hohen Anteil an selbstproduzierten Wurst-, Fleisch- und Fischwaren. Die eigene Räucherkammer für Fisch und der Reifeschrank für Fleisch schaffen nicht nur Mehrwert, die Handwerksmeister bei Rewe können aufgrund der hauseigenen Produktion auch für die Qualität der Waren garantieren und ihren Kunden alle gewünschten Auskünfte zu Frische und Herkunft erteilen. Auch in diesen Sortimenten ist Rewe Hamburg-Altona der Hausproduzent für andere Rewe Märkte in der Umgebung.

Highlight der Fläche: das Gewürzregal

Sofort ins Auge stechen die Regalmeter mit Gewürzen. Zahlreiche Hersteller sind mit ihrem gesamten Sortiment vertreten, darunter auch exklusive und noch kleine Anbieter wie die Hamburger Marke Ankerkraut. Das Gewürzregal ist ein Magnet, der auch Profiköche anzieht. Tobias Warnke sagt, Kräuter und Gewürze seien aus wirtschaftlicher Sicht sehr interessant. Sie sind teuer und bieten eine hohe Marge bei wenig Platzbedarf. „Wir planen, das ohnehin schon große Gewürzregal nun noch auszuweiten.“ Die Gewürzspender in der Mitte des Regals haben sich allerdings bereits nach kurzer Zeit als unpraktisch erwiesen und dienen nun nur noch als Deko. „Die angetrunkenen Touristen haben immer wieder an den Hebeln gezogen“, sagt Warnke. „Dann lagen die ganzen Gewürze auf dem Boden.“

Nonfood zentral in der Mitte

Der Kreisverkehr im Markt löst viele Probleme bei der Kundenführung. Nonfood, wie Elektro und Bekleidung, ist im Zentrum des Marktes angesiedelt. Der kreisförmige Hauptgang durch den Markt trennt die Nonfood-Abteilung von den Lebensmitteln. Wer Elektro sucht, wird also immer gleich in die Mitte des Marktes abbiegen. So lassen sich die Kundenströme geschickt leiten und entzerren. Der Rewe Hamburg-Altona zeigt: der Ladenbau greift neue Erkenntnisse aus der Kundenführung auf – weg von der Zwangsführung, hin zu einer Erlebnisreise durch ausgewählte Profilierungsabteilungen.

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DER MARKT

Der Umbau hat sich gelohnt

Vor knapp 18 Monaten wurde das Rewe Center Hamburg-Altona in der Max-Brauer-Allee umgebaut. Auf den 6.000 m2 Verkaufsfl äche stieg der Durchschnittsbon von 17 Euro auf nun 25 Euro, in der Hochsaison liegt er sogar bei 30 Euro. Etwa 100 Mitarbeiter kümmern sich um die Kunden und die hinter den Kulissen stattfindende hauseigene Produktion.

Entscheidungen auf lokaler Ebene

Der Marktleiter Service entscheidet weitgehend autark über das Angebot der Frischetheken. Die Umsätze sind gut, aber natürlich schlägt sich der höhere Personalkostenanteil durch den hohen Serviceanteil auf den Ertrag nieder. Nicht zu unterschätzen sind jedoch der PR-Wert der Frischetheken und die Einsparungen durch Eigenproduktion und Belieferung anderer Märkte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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