Axel Dahm, Bitburger

Von Linda Schuppan | Fotos: Unternehmen | Drucken

Wie steht es um den Biermarkt? Ausführliche Statements von Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung, Bitburger.

Herr Dahm, die Kategorie Bier krankt seit Jahren an Wertschöpfungsschwund. Die Kosten steigen zwar, werden allerdings nicht weitergegeben. Preiserhöhungen finden nicht ihren Weg zum Verbraucher. Bitburger, so liest man, positioniert sich hier klar – für mehr Wertschöpfung, gegen ein Verramschen. Was tut Bitburger konkret, damit die Spirale mittelfristig wieder aufwärts zeigt?

Wir sehen den Wettbewerb positiv und setzen alles daran, gerade im heutigen Marktumfeld die Verbraucher mit Top-Produkten zu überzeugen. Konkret heißt das: Keine Qualitätskompromisse bei unseren Traditionsprodukten; Kreativität und ebenso hohe Qualität bei unseren Neuentwicklungen.

Die Ankündigung eines anderen großen Brauers, die Preise erhöhen zu wollen, hat für viel Aufsehen gesorgt. Letztlich landen solche Ankündigungen dann doch wieder in der Schublade und die Abwärtsspirale geht weiter. Von außen betrachtet ein „krankes System“. Was braucht es konkret, damit wieder mehr Gesundheit einkehrt?

Unsere Aufgabe ist es nicht, das „System zu kurieren“. Wir stehen zum Wettbewerb und setzen auf die Top-Qualität unserer Produkte.

Als Big Player fällt die „Verantwortung“ für das Image der Kategorie auf wenige Marken zurück – auch auf Bitburger. Doch statt von den „Großen“, hört man von den „Kleinen“ – den Craft-Leuten. Das Image solcher neuer Sorten, die Stories vermitteln, strahlt auch auf den Rest positiv ab. Sind Sie dankbar, dass die „Kleinen“ die Arbeit der „Großen“ machen?

Wir freuen uns über jeden Mitbewerber, der qualitativ hochwertige Biere braut und sie wertschöpfend vermarktet.

Stichwort alkoholfreies Bier: „alkoholfrei“ legt zu. Will heißen: da liegt Wertschöpfungspotential. Was tun Sie, damit bei „alkoholfrei“ nicht wieder dieselben Fehler passieren wie bei Pils?

Auch hier gilt für uns: Wir streben unseren Markterfolg über Top-Qualität an.

Was wünschen Sie sich konkret vom Handel?

Fairness und gute, effiziente Vermarktung.

Was wünschen Sie sich von Ihren Brauerei-Kollegen/Wettbewerbern?

Qualitätsorientierung und intelligente, langfristige Strategien. 

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