Rewe testet Verzicht auf Knotenbeutel

Von Mirko Jeschke | Drucken

Rewe will den Verbrauch der dünnen Plastiktütchen im Obst- und Gemüsesortiment senken und testet dazu über einen Zeitraum von sieben Wochen zwei alternative Ansätze in bundesweit rund 120 Märkten.

Nach der Abschaffung der Plastiktragetasche will Rewe auch den Verbrauch der dünnen Plastiktütchen im Obst- und Gemüsesortiment reduzieren und führt dazu einen siebenwöchigen Test in bundesweit rund 120 Märkten mit zwei unterschiedlichen Ansätzen durch. So werden aktuell in 19 Filialen die Kunden über verschiedene Kommunikationswege dazu animiert, mit Bedacht zum Knotenbeutel zu greifen. Denn manches Obst und Gemüse, argumentiert Rewe, könnten Kunden problemlos im Einkaufswagen oder in mitgebrachten Behältnissen zum Abwiegen bis zur Kasse transportieren und anschließend auch darin wieder verstauen.

Parallel dazu werden in über 100 Märkten des Unternehmens spezielle Mehrweg-Frischenetze angeboten. Diese können Kunden im Zweierpack für 1,49 Euro kaufen und dann immer wieder zum Obst- und Gemüse-Einkauf in alle Rewe-Märkte mitbringen und verwenden. Beim Abwiegen an der Kasse wird die entsprechende Tara des Netzes automatisch vom Warengewicht abgezogen.

Beide Test-Varianten sollen laut Rewe dabei helfen, den Verbrauch an Knotenbeuteln senken. Bis zum 27. November wird die Resonanz und Akzeptanz der Maßnahmen bei den Kunden ermittelt und danach ausgewertet.

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