Coca-Cola schließt Standort in Weimar

Von Mirko Jeschke | Fotos: Coca-Cola | Drucken

Coca-Cola European Partners Deutschland schließt den Standort in Weimar und nimmt Veränderungen in den zentralen Fachbereichen Personal, Finanzen und Marketing vor. Insgesamt sind davon 244 Arbeitsplätze betroffen.

Aufgrund eines gesunkenen Verkaufsvolumens von PET-Mehrwegflaschen und einer schwächeren Nachfrage nach Belieferungsdienstleistungen seitens des Einzelhandels und der Gastronomie wird das Abfüllunternehmen Coca-Cola European Partners Deutschland seinen seit 1991 bestehenden Standort in Weimar zum 1. März 2018 schließen. Betroffen hiervon sind die Bereiche Produktion und Verwaltung, während die Logistikaufgaben zum 1. September 2018 weitgehend an einen externen Partner übergeben werden sollen.

Durch den Schritt fallen in Weimar 178 Stellen weg. Keine Auswirkungen hat die Standortschließung dagegen auf die Außendienstmitarbeiter in den Bereichen Verkauf und „Cold Drink Services“, die für technische Verkaufsgeräte wie Kühler, Automaten und Zapfanlagen zuständig sind.

Darüber hinaus sollen Bereiche der Abteilungen Finanzen und Personal im Frühjahr bzw. Sommer 2018 in das Business Center der Coca-Cola European Partners in Sofia/Bulgarien verlagert werden, während im Bereich Marketing geplant ist, die Steuerung der regionalen Tätigkeiten in der Berliner Deutschland-Zentrale zu bündeln. Von diesen Maßnahmen sind wiederum 66 Arbeitsplätze in ganz Deutschland betroffen.

Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern zur Umsetzung gemäß dem Tarifvertrag starten in den nächsten Tagen. Laut dem Unternehmen sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden.

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